Apocalyrisches Gedicht

Die Menschenmasse walzt dahin

Gesichtslos, ohne Ziel und Sinn

Sie stetig immer weiter zieht

Fortwährend vor der Wahrheit flieht

Da niemand diese hören mag

Wird sie verdrängt an jedem Tag

Vom Ende dieser Zeit sie kündet

Und auf des Menschen Tun sie gründet

Der sich nie nach den Schwachen dreht

Und schweigend über Leichen geht

Als schiene dieser ganz allein

In diese Welt gesetzt zu sein

Denkt einzig jeder nur an sich

Verdorrt im Stillen innerlich

Verwüstet, was er liebt und schätzt

Zerstört sich selbst zu guter Letzt

Drum soll die Sintflut ruhig kommen

Wenn jeder seinen Teil genommen

Sich selber nur die erste Wahl

Was danach kommt sei doch egal

Weil nichts mehr bleibt an diesem Ort

Schreibt niemand die Geschichte fort

Denn ausgelöscht für alle Zeit

Bleibt sie danach in Ewigkeit

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Ein Gedanke zu “Apocalyrisches Gedicht

  1. Aus dem Leben …

    Nur zweimal in der Melodie gestolpert; vielleicht so etwas flüssiger:

    1.) Der nie sich nach den Schwachend dreht

    2.) Was kommt danach sei doch egal

    Herzliche Grüße!

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