Seelenosmose

Innehalten

 

Die Welt um einen herum scheint in immer engeren Kreisen zu rotieren und sich dabei immer schneller zu drehen.

Manchmal muss innehalten, um diese mal mit Abstand zu betrachten und das Tempo zu drosseln.

Doch der Begriff *Entschleunigung* scheint den allermeisten ein unbekanntes Konstrukt zu sein.

Dafür haben sie keine Zeit, zumindest glauben sie das.

 

Doch Zeit ist nur ein aufgesetztes Konstrukt, dem man sich unterordnet und Begrifflichkeiten wie „Zeit sparen“, „Zeit gewinnen“, etc. nur Floskeln und nichtiges Geschwätz. Niemand kann Zeit ansammeln und sich diese für später aufheben, sie verläuft linear mit dem Leben. Und wer sich dem hektischen Getue widersetzt, gewinnt nicht Zeit, sondern innere Ruhe und Muße. Und damit ein lebenswertes Leben.

Ein ganz einfaches Prinzip aber offensichtlich für die meisten zu schwer. Dabei ist der Moment der Entspannung wichtig und für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Welt und Seele erforderlich. Nur wer den Ausgleich im Inneren beherrscht, kann dem Druck von außen standhalten.

 

Also rufe ich hier ganz offiziell dazu auf, sich den Zwängen zur Hast und Eile nicht länger in sklavischer Apathie auszusetzen, sondern bewusst zu tun, was gut für einen selbst ist. Denn Zeit ist immer da und davon gleich viel  für Alle.

 

 

 

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2 Gedanken zu “Seelenosmose

  1. Das ist doch nix neues: Ich weiß das, seitdem ich Momo gelesen habe. Aber die „grauen Männer von der Zeitsparkasse“ sind heute halt überall unterwegs. Wie schön klingt dagegen der Aufruf „Komm mit uns, verschwende deine Zeit“ wie ihn die Toten Hosen seinerzeit von sich gaben…Achja…*doppel-seufz* DAS waren noch ZEITEN!!! 😀

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